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Onlineumfragen erstellen: Tipps und Tricks

Lesezeit: 8 Minuten
Onlineumfragen erstellen Unternehmen vor allem, wenn sie quantitative Forschungen durchführen. Denn mit Onlinebefragungen können Organisationen kostengünstig Antworten zu ihren dringenden Fragen erhalten. Ganz gleich, ob es dabei um einen tieferen Einblick in die Kundenzufriedenheit oder die Wünsche der eigenen Mitarbeiter geht – wie Sie am besten beim Erstellen Ihrer Onlineumfrage vorgehen, verraten Ihnen diese zehn Onlineumfrage-Tipps.


Warum Onlineumfragen erstellen?

Onlineumfragen bieten zahlreiche Vorteile für Unternehmen. Sie lassen sich schnell erstellen und einfach an die relevante Zielgruppe schicken. Die Befragten können direkt online antworten und sind so eher geneigt, an der Umfrage teilzunehmen. Darüber hinaus benötigen Unternehmen kein Marktforschungsinstitut und haben somit geringe Kosten. Da die Durchführung der Onlinebefragung zeitnah erfolgt, sind die daraus gewonnenen Daten aktuell – und lassen sich direkt analysieren, um Handlungsmaßnahmen abzuleiten.

Onlinefragebogen erstellen – Tipp 1: Ziele durch Hypothesen definieren

Bevor es an das eigentliche Erstellen des Onlinefragebogens geht, lohnt es sich, einen Schritt zurückzugehen. Es gilt, zunächst festzulegen, was bei der Studie herauskommen soll. Studienleiter können Hypothesen darüber aufstellen, welche Ergebnisse sie erwarten. Anschließend lässt sich leichter überlegen, mit welchen Fragen Teilnehmer diese Theorie bestätigen oder widerlegen können. Die Hypothese muss dabei nicht möglichst realistisch sein. Sie dient lediglich als Unterstützung, um das Thema bzw. die Fragen für die Onlineumfrage zielführend zu erstellen.

Onlineumfrage durchführen – Tipp 2: so kurz wie möglich und so lang wie nötig

Ist eine Frage zu lang oder unverständlich, kann es sein, dass Teilnehmer die Onlineumfrage frühzeitig beenden oder falsche Angaben machen – z. B. bei schwammigen Formulierungen oder wenn nicht klar wird, worum es bei einer Frage geht. Daher ist es beim Erstellen einer Onlineumfrage wichtig, die Sicht der Teilnehmer im Hinterkopf zu behalten. Studienleiter sollten demnach die Inhalte der Onlinebefragung möglichst verständlich und knapp formulieren – also so, dass die Befragten wissen, worum es geht, aber nicht aus Desinteresse die Umfrage vorzeitig beenden. Zudem gilt es, Fachbegriffe so gut es geht wegzulassen – oder sie zumindest zu erklären.
Auch die Fragenanzahl der Onlineumfrage spielt eine große Rolle. Ist der Fragebogen zu lang, steigt die Abbruchquote. Ist die Umfrage allerdings zu kurz, kann es sein, dass keine aussagekräftigen Ergebnisse zustande kommen.

Onlineumfrage erstellen – Tipp 3: Thema erklären

In den meisten Fällen sind Studienteilnehmer keine Experten auf dem jeweiligen Themengebiet der Onlineumfrage. Fragen, die sich für Studienleitende selbsterklärend anhören, können für einige Befragte irritierend sein. Daher gilt es, das Thema des Onlinefragebogens in der Einleitung zu umreißen. Worum geht es konkret, welche Zusammenhänge bestehen unter Umständen und was ist das Ziel der Umfrage?
Ist das Thema komplex, dürfen auch entsprechende Definitionen nicht fehlen.

Onlinefragebogen erstellen – Tipp 4: Teilnehmer gewissenhaft auswählen

Der Erfolg der Onlineumfrage hängt nicht zuletzt von den Studienteilnehmern ab. Denn wenn sie nicht gewissenhaft oder wahrheitsgemäß antworten, kann die gesamte Studie an Aussagekraft verlieren – oder eine zeitintensive Auswertung nach sich ziehen.
Daher gilt es, fehlerhaft oder nicht zielführend ausgefüllte Fragebögen auszusieben. Mit diesen zwei Tipps lassen sich Onlineumfragen einfach sortieren:

  • Wird eine tiefergehende inhaltliche Frage zum Themengebiet des Onlinefragebogens gestellt, zeigt sich, ob Teilnehmer sich wirklich Gedanken machen und ob deren Antworten für das jeweilige Thema geeignet sind.
  • Zwischen die eigentlichen Fragen kann eine Kontrollfrage eingebaut werden, die keinen tatsächlichen Mehrwert für die Umfrage aufzeigt. Diese zeigt, ob sich Teilnehmer die Fragen tatsächlich durchlesen.

Onlineumfrage erstellen – Tipp 5: Auswahl der Fragearten

Vor allem bei Onlineumfragen ist es wichtig, dass sich der Fragebogen schnell und einfach ausfüllen lässt. Daher bietet es sich an, hauptsächlich geschlossene Fragen zu stellen. Es sollten pro Onlinebefragung maximal zwei offene Fragen vorkommen. Außerdem empfiehlt es sich, alle Fragen neutral zu formulieren. Lesen Befragte eine Suggestivfrage oder wird eine Meinung zu stark in die Frage eingearbeitet, fällt ihre Antwort möglicherweise nicht wahrheitsgemäß aus.
Kurz zusammengefasst sollten Studienleiter bei der Wahl der Fragearten auf Folgendes achten:

  • Neutrale und objektive Fragestellungen
  • Ein Thema pro Frage
  • Keine Doppelfragen
  • Geeignete Antwortmöglichkeiten bieten
  • Meinungsenthaltungen ermöglichen
  • Maximal zwei offene Fragen pro Fragebogen
  • Keine doppelte Verneinung
  • Fragestellungen und -aufbau variieren

Darüber hinaus gilt es, auf die allgemeinen Regeln zum Erstellen eines Fragebogens zu achten.

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Onlinebefragung erstellen – Tipp 6: Reihenfolgeeffekte vermeiden

Zum einen sollten Fragen mit gleichem Aufbau nicht aufeinanderfolgen – sonst kann eine Routine entstehen oder die Teilnehmer verlieren das Interesse. Zum anderen ist es wichtig, einen sogenannten Reihenfolgeeffekt zu verhindern. Dieser besagt, dass beispielsweise die ersten (Primacy-Effekt) sowie die letzten Antworten (Recency-Effekt) im Gedächtnis bleiben und so eher gewählt werden. Um zu vermeiden, dass dadurch verfälschte Ergebnisse entstehen, lohnt es sich, die Reihenfolge der Antworten sowie der Fragen abzuwechseln. In einigen Softwares lässt sich dies automatisch einstellen, sodass der Reihenfolgeeffekt ausbleibt.

Onlineumfrage durchführen – Tipp 7: Interesse wecken und halten

Es ist wichtig, dass Teilnehmer den Onlinefragebogen vollständig ausfüllen. Dafür müssen sie jedoch die Beantwortung der Umfrage interessant finden. Um dies zu erreichen, lohnt es sich, zwischendurch interessante oder, wenn passend, lustige Fragen einzubauen. Auch multimediale Unterstützung in Form von Bildern oder Videos kann helfen, die Aufmerksamkeit der Befragten zu halten.

Onlineumfrage erstellen – Tipp 8: ansprechendes und übersichtliches Design

Ebenso wie der Inhalt sollten das Layout und das Design der Onlineumfrage für Teilnehmer ansprechend gestaltet sein. Dazu gehört:

  • Eine optimale Zeilenbreite zum einfachen Lesen: etwa 45 bis 55 Zeichen pro Zeile
  • Eine leserliche Schriftart: nicht zu verspielt oder zu gedrungen
  • Eine übersichtliche Schriftgröße: mindestens 8pt, aber auch nicht zu groß

Insgesamt sollte das Layout Teilnehmer dazu einladen, sich Zeit für die Onlineumfrage zu nehmen. Wichtig ist, dass die gewählten Einstellungen zudem mit allen herkömmlichen Endgeräten kompatibel sind – ansonsten kann es sein, dass manche den Onlinefragebogen gar nicht beantworten können.

Onlineumfrage durchführen – Tipp 9: Fragebogen testen

Bevor die Onlineumfrage ausgerollt wird, lohnt es sich, sie vorab auf Herz und Nieren zu prüfen. Dafür können Studienleiter den Onlinefragebogen sowohl an Freunde und Bekannte als auch an Mitarbeiter schicken.
Beide Gruppen führen die Onlineumfrage durch und geben anschließend Feedback, z. B. zu folgenden Punkten:

  • War die Umfrage zu lang oder zu kurz?
  • Waren die Fragen angemessen?
  • War der Fragebogen verständlich?
  • Gab es inhaltliche oder orthografische Fehler?
  • War die Befragung interessant aufbereitet?

Anschließend können die Studienleiter die Effizienz der Umfrage prüfen. Dabei gilt es festzustellen, ob die Antworten eine adäquate Auswertung ermöglichen.

Onlinefragebogen erstellen – Tipp 10: passende Software auswählen

Zum Erstellen einer Onlinebefragung ist eine Software sehr hilfreich. Sie unterstützt nicht nur mit vorgefertigten Layouts und Tipps, sondern kann auch bei der Verteilung der Onlineumfrage hilfreich sein. Je nachdem, wie komplex der Fragebogen ausfallen soll, lohnt es sich, in eine umfassende Umfrage-Software zu investieren. Denn zum einen bieten solche Tools deutlich mehr Funktionen. Zum anderen verzichten sie auf Werbung, die auf Teilnehmer oftmals abschreckend wirkt.
Bei der Wahl der Software sollten Unternehmen darauf achten, dass …

  • … sie schnelle Ladezeiten ermöglicht.
  • … Teilnehmer für die Nutzung keine Add-ons oder Ähnliches installieren müssen.
  • … der Zugang für die Teilnehmer generell hürdenfrei ist.
  • … Grafiken und andere Dateien sich komprimieren lassen.
  • … Gestaltungsfreiraum hinsichtlich Personalisierungen besteht.
  • … alle benötigten Funktionen gegeben sind.

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