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SMART-Methode: die richtige Zielsetzung für erfolgreiche Unternehmen

Lesezeit: 6 Minuten
Häufig heißt es, der Weg sei das Ziel, und darin steckt durchaus viel Wahrheit. Doch was ist, wenn die Auswahl an Wegen enorm groß ist und das Ziel unter Umständen aus dem Blick verloren geht? Wie in vielen Lebensbereichen kann dies auch in der Arbeitswelt bzw. der Projektumsetzung zutreffen. Im Folgenden erfahren Sie mehr über das SMART-Prinzip und wie dessen Umsetzung Ihr Projektmanagement optimieren kann – von der Zielsetzung, über die Durchführung bis hin zur Zielerfüllung.


Was ist die SMART-Methode?

Bei der SMART-Methode handelt es sich um eine Art des strategischen Vorgehens, bei der das Definieren und Einhalten von Zielen im Mittelpunkt steht. Sie soll dabei helfen, realistische Ziele zu setzen und so Projekte zu vermeiden, die von Anfang an durch eine falsche Herangehensweise zum Scheitern verurteilt sind.

Dafür ist es wichtig, dass frühzeitig eine genaue Definition der Ziele vorliegt. Die SMART-Methode gibt daher fünf Kriterien für gut definierte Ziele vor, auf die im nachfolgenden Abschnitt genauer eingegangen wird.

Das SMART-Prinzip: fünf Kriterien für den Erfolg

Bei dem Begriff „SMART“ handelt es sich um ein Akronym. Das bedeutet, dass sich hinter jedem der fünf Buchstaben ein Kriterium verbirgt, mit dessen Hilfe die Unternehmensziele erreichbarer werden. Doch woraus genau setzt sich das Wort zusammen?

“Spezifisch” – Das “S” in der SMART-Methode

Es sollte eine konkrete und präzise Zielsetzung definiert werden. Durch das Vermeiden von unklaren Aussagen oder eventuell zu weitgreifenden und umständlichen Beschreibungen wird von Beginn an dafür gesorgt, dass in eine sinnvolle Richtung gearbeitet wird. Für die Zielsetzung der SMART-Methode sollte bestenfalls ein präziser Satz ausreichen.

SMART-Methode – Beispiel aus der Praxis:

Das Schreiben eines Beitrags zum Thema „Mitarbeiter“ ist ziemlich vage. Daher sollte vielmehr bestimmt werden, welches Mitarbeiterthema der Beitrag genau behandelt, z. B. Mitarbeiterzufriedenheit oder -umfrage, die Textlänge sowie die Tonalität.

“Messbar” – Das “M” in der SMART-Methode

Das zu erreichende Ziel muss messbar formuliert und bewertbar sein. Nur so kann in Retrospektive auch eindeutig festgestellt werden, ob das Ziel erfolgreich umgesetzt wurde.

SMART-Methode – Beispiel aus der Praxis:

Einige Ziele lassen sich leichter ausmachen als andere, z. B. wenn ein Unternehmen die Zahl der Angestellten im Vergleich zum Vorquartal verdoppeln möchte. Hierbei lässt sich ein einfacher Vergleich aufstellen. Schwieriger wird es bei der Ermittlung der Kunden- oder Mitarbeiterzufriedenheit. Hier müssen die Messeinheiten anders ermittelt werden, bspw. durch regelmäßige Befragungen und Feedbackberichte.

“Attraktiv” – Das “A” in der SMART-Methode

Das Team sollte von der Zielsetzung überzeugt sein und sich mit dieser identifizieren können. So wird der Grundstein für ein positives Ergebnis gelegt. Wichtig ist dabei ebenfalls eine positive Ausformulierung der Aufgabe, welche motiviert und zum Arbeiten anregt. Sobald das Ziel attraktiv genug ist, können auch Rückschläge leichter verarbeitet und daraus Lehren gezogen werden, welche wiederum zu einem schnelleren Erreichen des Ziels führen.

SMART-Methode – Beispiel aus der Praxis:

Der Mitarbeiter ist nur an der Partizipation an einer Mitarbeiterumfrage interessiert, wenn diese bei der Chefetage auch wirklich auf Gehör stößt. Werden die Ergebnisse der Umfrage tatsächlich aktiv angegangen und die Mitarbeiter dabei sogar eingebunden, ist die Teilnahme aufgrund des Ziels äußerst attraktiv.

“Realistisch” – Das “R” in der SMART-Methode

Für ihr Ziel sollten sich Unternehmen nicht zu viel vornehmen – es muss realistisch geplant werden. Eine zu hoch gesteckte und letztendlich nicht umsetzbare Zielsetzung kann zu Frustration führen und im schlimmsten Fall das Team dazu bewegen, aufzugeben. Die Arbeitsanweisung sollte daher stets herausfordernd, aber gleichzeitig im Bereich des Möglichen sein.

SMART-Methode – Beispiel aus der Praxis:

In einem Betrieb von vier Mitarbeitern und einem Umsatz von 200.000 Euro im Geschäftsjahr 2019 kann nicht mit einem Umsatz von 2 Millionen Euro für 2020 geplant werden, ohne neue Mitarbeiter einzustellen und das Gehalt anzupassen. Die vier Mitarbeiter würden aufgrund von Überarbeitung schnell zu Frustration neigen und im schlimmsten Fall kündigen.

“Terminiert” – Das “T” in der SMART-Methode

Für das Erreichen des Ziels sollten ein zeitlicher Rahmen und eine konkrete Deadline gesetzt werden. Ist dies nicht der Fall, können sich Mitarbeiter schnell in einem Projekt verrennen oder dieses zu lang hinauszögern, bis die Arbeit nicht mehr zu bewältigen ist. Eine Deadline ist jedoch nicht bei allen Zielsetzungen sinnvoll, bspw. bei finanziellen oder technischen Zielen.

SMART-Methode – Beispiel aus der Praxis:

Ein Unternehmen möchte ein Teamevent für 30 Personen organisieren. Zuerst muss ein Datum gefunden werden, an dem alle Personen teilnehmen können. Im Anschluss sollte mithilfe einer Deadline festgelegt werden, wann die Organisation fertig sein muss, bspw. zwei Tage vor dem Event. Im Anschluss können die To-dos nach Dringlichkeit sortiert und Schritt für Schritt abgearbeitet werden.

Funktioniert das SMART-Prinzip nur, wenn alle Kriterien erfüllt sind?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Im Endeffekt ist dies abhängig von dem Projekt bzw. der Zielsetzung. Das vorgegebene Ziel lässt sich leichter erfüllen, wenn alle fünf Kriterien berücksichtigt werden. Doch manche dieser Kriterien lassen sich nicht so leicht definieren. Was für die Punkte „attraktiv“ und „realistisch“ noch relativ leicht feststellbar ist, lässt sich bei der Messbarkeit häufig nicht so leicht ausmachen. Hier bedarf es Vergleichswerte, die letztendlich bei der Evaluation zum tatsächlichen Erreichen der Ziele zurate gezogen werden können.

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